Klassifikation der Berufe, Ausgabe 2010 – überarbeitete Fassung 2020

Klas­si­fi­ka­tions­struk­tur

4142 Berufe in der Werkstofftechnik

Inhalt: Angehörige dieser Berufe untersuchen die Zusammensetzung von Werkstoffen sowie deren physikalische und chemische Eigenschaften. Sie entwickeln und optimieren Werkstoffe und sichern deren Qualität.
Aufgaben, Tätigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten, üblicherweise:


Werkstoffeigenschaften, z. B. Zugfestigkeit, Zähigkeit, Elastizität oder Härte, bestimmen und Materialproben zur Klärung von Alter, Herkunft und Echtheit untersuchen


chemische und physikalische Analysen durchführen, z. B. um den Edelmetallgehalt in Legierungen zu ermitteln


Abbildungs- und Analysegeräte, z. B. Transmissions- und Raster-Elektronenmikroskop, bedienen


in der Produktion die Qualität der Einsatz- und Ausgangsmaterialien, der Zwischen- und Endprodukte und den gesamten Stofffluss überwachen


Werkstoffeigenschaften optimieren, Verfahren der Formgebung, Fügetechnik und Oberflächenbehandlung von Werkstoffen entwickeln und anwenden


Gutachten zu Fragen der Werkstofftechnik verfassen, Unternehmen, Behörden und Verbände beraten, leitende Aufgaben in Forschungs- und Produktionsbetrieben wahrnehmen
Die Systematikposition umfasst folgende Unterpositionen: 41422 Berufe in der Werkstofftechnik – fachlich ausgerichtete Tätigkeiten 41423 Berufe in der Werkstofftechnik – komplexe Spezialistentätigkeiten 41424 Berufe in der Werkstofftechnik – hoch komplexe Tätigkeiten
Nicht einzubeziehende Positionen:


2731 Berufe in der technischen Qualitätssicherung

Abgrenzung

Kurztitel

Berufe in der Werkstofftechnik

Ebene

Ebene 4: Berufsuntergruppe